Einträge werden als ‘Max schreibt hastig’ kategorisiert
In Berlin habe ich mir in der Akademie der Künste eine Bertolt-Brecht-Postkarte gekauft, gedacht war sie für meinen Schreibtisch, wo sie jetzt auch steht. Ein altes schwarz-weiß-Foto, Brecht, mit Zigarre in der Hand, richtet seine Brille und blickt in die Kamera. Und seitdem der gute Bertolt da an die Wand gelehnt steht, kriege ich mein ganzes persönliches Chaos in geordnete Bahnen. Der Siemens-Vertrag liegt bei der Post, die Rechnungen für die Stiftung gehen morgen oder Montag ins Direktorat, der Schreibtisch ist entrümpelt, ich habe wieder einen klaren Kopf. Danke Bert!
Donnerstag ist immer der längste Tag der Woche, doch mit zwei Freistunden ist das okay.
Ich habe in diesen kleinen Pausen damit weitergemacht, mein Geschichte-Buch zum Dritten Reich weiter „gelb zu lesen“, wie Herr Hagen immer sagt: Lesen und das in unseren Augen Wichtiste gelb markieren. Dummerweise haben wir im Unterricht die letzten beiden Kapitel, also #10 und #11, behandelt, ich aber von vorne das Markieren begonnen und nur bis zum Kapitel #8 gekommen. Hieß für mich: Die ganze Arbeit war bislang für den Ar…, weil die Kapitel, die wir im Unterricht besprachen, extra von mir gelesen wurden.
Ansonsten war das Highlight des Tages ganz klar Volleyball, wo die ersten beiden Sätze wirklich gut klappten. Gut gespielt, wirklich kombiniert und geschlagen, hat richtig Spaß gemacht, da zuzuschauen (wir hatten immer einen Auswechselspieler, also konnte man sich eine Minute lang das Spiel in Ruhe ansehen und beurteilen). Naja, und als 6er ein paar härtere Bälle von Herrn Urkiaga anzunehmen und einigermaßen zu verteilen, das bringt schon ein verdammt gutes Gefühl…
Heute abend werde ich hoffentlich noch dazu kommen, mich in den Garten zu legen und Herr Lehmann weiterzulesen. Mal schauen…
Kategorien: GK Volleyball · LK Sozialkunde/Geschichte · Max arbeitet bei Siemens · Max berichtet vom Tage · Max schreibt hastig
Mit Tag(s) versehen: 3. Reich, Akademie der Künste, Bertolt Brecht, GK Volleyball, Herr Lehmann, LK Sozialkunde/Geschichte, Postkarte, Siemens, Urkiaga, Volleyball
Die Freude über Regen ist normalerweise den Tomatenbauern in Spanien vorbehalten, meinetwegen auch irgendwelchen Beduinen in den afrikanischen Wüsten. Normalerweise – aber nicht heute, denn heute ist EM-Halbfinale und Jogis Jungs treten heute abend gegen die Türkei an.
Wieso ich mich an einem solchen Tag über Regen freue? Natürlich, strahlender Sonnenschein wäre uns allen lieber, aber wenn schon Regen, dann jetzt, um 16:04. Das Spiel wird heute abend um 20:45 angepfiffen, also noch mehr als 4 Stunden Zeit. Die Gewitterfront zieht gerade bei uns durch, Regentropfen prasseln auf das Dachfenster, die Bäume biegen sich im Wind, ich schreibe auf dem Laptop (natürlich im Akku-Betrieb), der WLAN-Router ist aus Sicherheitsgründen ausgeschaltet (Blitzschlag, you know… Meinem Onkel hat’s dabei mal seinen PC zerfetzt).
4,5 Stunden Zeit bis zum Anpfiff – das reicht dicke für ein Gewitter. Oder anders gesagt: Mein Plan, heute abend mit Freunden zur adidas World of Sports nach Herzogenaurach zum „Public Viewing“ (in Amerika bedeutet das übrigens öffentliche Aufbahrung von Toten) zu fahren, fällt nichts ins Wasser.
Heute in der Schule hatten viele ihre Pläne beerdigt, nach Herzogenaurach zu fahren, die Regenwahrscheinlichkeit wurde auf über 90% taxiert. Ich wollte das Risiko eingehen und bin dabei geblieben: Heute abend Fußball unter freiem Himmel. Im Moment sieht’s danach aus, als ob ich genau richtig spekuliert hätte. Yeeeeeha!
Kategorien: Max berichtet vom Tage · Max macht was anderes · Max schreibt hastig
Mit Tag(s) versehen: EM, Fußball, Herzogenaurach, Public Viewing
Ich hätte nie gedacht, dass man sich über einen Spritpreis von 1,48 freuen kann. Heute durfte ich feststellen: Man kann. Leider.
Kategorien: Max schreibt hastig
Mit Tag(s) versehen: Benzin, Benzinpreis, Sprit, Spritpreis
Schon kurze Zeit nach der Eröffnung des Blogs hatte ich ein kleines, ganz persönliches Ziel: Einen Monat lang jeden Tag einen Beitrag veröffentlichen. Ich dachte, es würde eher leicht werden, war es aber nicht. Manchmal will man nichts schreiben, manchmal gibt es nichts zu schreiben, manchmal ist man einfach nicht da, manchmal hat man auch keine Zeit. In mehreren Monaten scheiterte es meistens an einem einzigen Tag.
Dass ich es im Mai schaffen würde, habe ich nicht gedacht. Ich war in Russland – und wie sollte ich von da aus schreiben? Geschweige denn die Zeit finden, etwas zu schreiben? Die Lösung kam mir kurz vor Abflug: vordatierte Beiträge mit dem Programm der Woche, die jeden Tag automatisch veröffentlicht werden würden.
Für die nächsten Wochen und Monate werde ich es wieder ruhiger angehen lassen, mich nicht mehr jeden Tag zwingen, etwas zu schreiben. Hab ich ja jetzt schon geschafft, einen ganzen Monat lang.
Kategorien: Max schreibt hastig
Mit Tag(s) versehen: Blog, Mai, Russland, Schüleraustausch Russland
Wie ich heute erfahren habe, schlägt der Blog langsam Wellen. Hallo Herr Hagen! Und ja, ich habe das geändert, was Ihnen aufgefallen war.
Kategorien: Max schreibt hastig
Mit Tag(s) versehen: Hagen