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Ich habe mich einige Wochen lang mit anderen Dingen beschäftigt, aber heute abend wollte ich ihn dann doch wissen: meinen Schnitt. Ich hatte mein Zeugnis zuvor maximal eine Minute lang angesehen, hatte also keine Ahnung.
- LK Deutsch: 25 Punkte
- LK Sozialkunde/Geschichte: 23 Punkte
- GK Mathematik: 11 Punkte
- GK Englisch: 13 Punkte
- GK Biologie: 9 Punkte
- GK Chemie: 9 Punkte
- GK Wirtschaft: 12 Punkte
- GK Religion: 14 Punkte
- GK Kunst: 11 Punkte
- GK Dramatisches Gestalten: 15 Punkte
- GK Volleyball: 11 Punkte
- Im Schnitt: 11,73 Punkte (mit doppelt gezählten LKs: 11,77).
- Im Schnitt in Noten: 1,732
Lief irgendwie besser als gedacht…
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Mit Tag(s) versehen: 12/2, Zeugnis
Montag
Die ersten beiden Stunden frei zu haben – und das jede Woche – ist ein ziemlicher Luxus. Danach war Sozi/Geschichte angesagt; es gab die Klausur zurück. Mein Ergebnis: Sozi 10 Punkte, Geschichte 12.
Was ich etwas hart fand: Im Geschichte-Teil war ein Viertel der Punkte einer eher wichtigen Aufgabe weg, wenn man bestimmte Prozentzahlen nicht nannte (es ging um den Kompromiss bei der Anhebung der Sozialversicherungsbeiträge der letzten Großen Koalition in Weimar). Ich wusste die Prozentwerte, habe sie aber nicht hingeschrieben, weil ich dachte, dass diese Details nicht nötig wären. Hätte ich sie hingeschrieben, hätte ich fast 14 Punkte gehabt… Aber gut, im Nachhinein jammern bringt nichts und die harte Bewertung haben die anderen auch gekriegt und Punkte eingebüßt.
In der Mittagspause war ich bei unserem Kollegstufenbetreuer und habe umgewählt: Chemie werde ich nach diesem Jahr ablegen, Bio um ein Jahr verlängern. Ich habe in den letzten Wochen gemerkt, dass ich die Zusammenhänge in Chemie immer weniger begreife und gleichzeitig auch das Detailwissen nicht aufbringen kann. Deswegen: Lieber Bio, lieber einen vorgegebenen Stoff haben, den man relativ sicher auswendig lernen und reproduzieren kann – und die anwendungsbezogenen Aufgaben sind in Bio wesentlich leichter als in Chemie, wo alles sehr abstrakt ist.
Am Nachmittag stand dann die Bio-Exkursion in die hiesige Kläranlage auf dem Programm. Was ich seltsam fand: Es stank teilweise, aber nicht überall. Und wenn es stank, dann überall anders. Insgesamt hatte ich aber erwartet, dass alles irgendwie dreckiger ist (wobei die Spinnennetze teilweise echt riesig waren). Ansonsten halt die typischen Kläranlagen-Klischees: viel gelbe Soße, viel braune Pampe, viele Gase, Pin-Ups in der Werkstatt…
Insgesamt fand ich’s aber mal ganz interessant zu sehen, wie so was live aussieht – auch wenn die Fachsprache fast immer dafür sorgt, dass man keine Ahnung hat, was in diesem Becken genau passiert…
Nach der Schule hab ich dann mein Englisch-Referat fertig gebastelt, noch einmal die Englisch-Texte gelesen (es gab Gerüchte, dass wir eine letzte Ex schreiben würden) und bin danach ins Fitness-Studio gegangen.
Dienstag
Um’s gleich vorwegzunehmen: Die Englisch-Ex kam nicht. Wirtschaft war heute früh sehr gut, ein sehr gelungener Mix aus Aktuellem und neuem Stoff, hat mir richtig gefallen. In Deutsch haben wir Botho Strauß’ „Trilogie des Wiedersehens“ weiter besprochen, langsam habe ich eine vage Ahnung, worum es in dem Buch geht (das Lesen war die Hölle!). Am Nachmittag dann Englisch, wir haben Edgar Allan Poes „Tell-Tale Heart“ gelesen – und schauen irgendwann demnächst vielleicht die Simpsons-Folge, wo es thematisch um „The Raven“ geht…
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Mit Tag(s) versehen: Edgar Allan Poe, Englisch, Fitness-Studio, GK Bio, GK Chemie, GK Wirtschaft, Klausuren, Kläranlage, Kollegstufenbetreuer, LK Sozialkunde/Geschichte, Referat, The Raven, The Tell-Tale Heart
Gestern hieß es wieder: Antreten! Antreten zum letzten großen Block in diesem Schuljahr, antreten zu zehn Wochen Schule, antreten zum Ende des zwölften Schuljahres. Und wir traten an, etwas widerwillig ob des Freibad-Wetters, aber immerhin.
Vor Pfingsten hatte ich einen Großteil meiner Klausuren im zweiten Halbjahr geschrieben – jetzt, nach Pfingsten, schreibe ich nur noch vier Schulaufgaben und davon sind zwei in meinen beiden LKs. Daneben Kunst (diese Woche) und Mathe (irgendwann später)… Aber zurück zur Zeit vor Pfingsten, wo ich ja wie gesagt den Großteil meiner Klausuren geschrieben habe. Die gibt es nun häppchenweise zurück.
Vor den Ferien konnte ich schon Sozialkunde/Geschichte in meinen Händen halten, da gab es 11 (Sozi) und 10 (Geschichte) Punkte. Gestern bekamen wir Biologie zurück (8 Punkte), verbunden mit der Ankündigung, dass Herr Paul schon in zwei Wochen in Elternzeit gehen würde und dass seine Nachfolgerin, eine Diplom-Biologin namens Paulini, schon am Mittwoch einmal dem Unterricht beiwohnen würde. Heute wurden außerdem noch Wirtschaft (12 Punkte) und Deutsch (13 Punkte) zurückgegeben. Besonders überrascht hat mich Deutsch, bei dem ich auf jeden Fall mit einer einstelligen Punktzahl gerechnet und Angst vor dem Unterpunkten hatte. Als wir die Klausur schrieben, war ich krank und habe mich eigentlich nur wegen der Klausur in die Schule geschleppt, mir ging es dreckig, ich war körperlich am Ende (man sollte dazusagen: von einem Tag auf den anderen). Während dem Schreiben konnte ich mich kaum konzentrieren, ich ging einmal mit dem festen Vorsatz auf die Toilette, mich jetzt zu übergeben (ich tat es nicht). Den ganzen Nachmittag lag ich mit der Heizdecke auf dem Sofa und versuchte, die Kälte in meinem Rücken loszuwerden. Was ich hatte, weiß ich bis heute nicht. Ich hatte zuvor nichts gemacht, was meinen Zustand auch nur annähernd erklären würde und am nächsten Tag ging es mir wieder gut. Sehr seltsame Sache… Wie gesagt, ich hatte mit einer einstelligen Punktzahl gerechnet und hatte keinesfalls gedacht, dass die Klausur so gut werden würde. (Ich hab heute bei der Rückgabe natürlich noch einmal so reingelesen und so grausam wie ich eigentlich erwartet hatte war mein Text zwar nicht – aber trotzdem keine Glanzleistung.)
Heute in einer Woche muss ich Deutsch-Referat halten, dafür werde ich mir jetzt mein Textblatt zusammenbasteln gehen (das normale Arbeitspapier ist schon fertig), also meine Auszüge aus dem Drama. Meine Personenkonstellation in Powerpoint ist auch fertig. Wenn ich Glück habe und gut drauf bin, dann bekomme ich das heute also alles noch fertig und habe dann den Rest der Woche und das Wochenende Zeit, um noch einmal alles auf Hochglanz zu polieren.
Ach ja, und außerdem ist heute natürlich auch noch Fußball: Deutschland gegen Weißrussland.
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Heute mal wieder ein eher entspannter Tag. Morgens Wirtschaft, danach Deutsch mit Besprechung unseres Theaterbesuchs, anschließend Mathe, nachmittags Englisch.
Ich hab heute nachmittag begonnen, den Stoff für die Chemie-Klausur am nächsten Montag durchzugehen, das Abitur-Vorbereitungsbuch bereitet das alles sehr gut auf. Wenn man’s noch einmal klar und strukturiert vor sich liegen hat, kapiert man’s dann doch noch einmal besser als wenn man sich mit dem Heft durch das Stoff-Dickicht kämpft (es ist eben doch mal was falsch oder unklar formuliert oder man hat etwas am Rand ergänzt und fragt sich im Nachhinein, was das bedeuten soll). Gleichzeitig wollte ich heute noch mit dem Englischlernen beginnen, laut Frau Bentivoglio ist die Klausur schon fertig und ich wollte mich jetzt dank einiger Tipps doch etwas spezieller darauf vorbereiten.
Heute habe ich endlich auch die E-Mail gekriegt, in der steht, wer mein Austauschpartner in Russland sein wird. 16 Jahre alt und lebt mit ihrer Mutter (so wie ich das verstanden hab also ohne Vater etc.) in Nachabino (beim spontanen Durchlesen der anderen Austauschpartner musste ich feststellen: ich bin der einzige in diesem Ort!). Zum Stichwort Nachabino findet man per Google, dass es dort einen ziemlich bekannten Golfplatz geben muss (irgendein französischer Außenminister wurde bei einem Staatsbesuch zum Golfen nach Nachabino eingeladen) und dass dort irgendwelche russischen Pokale ausgetragen werden. Außerdem muss dort ein Militärübungsplatz sein und es einen Roman gleichen Namens geben.
Die Hoffnung ist da, dass ich schon in zwei Wochen auf der Driving Range des Le Meridien Moscow Country Club stehen werde…
Morgen abend machen wir mit dem Sozialkunde/Geschichte-LK ein Treffen, wir gehen Pizza essen in Sambach. Ich freu mich drauf!
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Eigentlich hätte ich ja schon gestern mit meinem Dad nach Forchheim fahren sollen, weil sein Auto dort in der Werkstatt steht und hätte fertig sein sollen. War es aber nicht, und so musste ich heute fahren. Zum Glück hatte ich kurz vorher getankt: 1,42 ist zwar kein schöner Preis, aber noch besser als 1,45 von den ganzen letzten Tagen (und in Forchheim wollten sie schon wieder 1,44). Unglaublich, wie sensibel man für den Spritpreis wird, wenn man das Benzin selber zahlen muss. Und das, obwohl es bei 3ct Unterschied auf 50 Liter nur eine Preisdifferenz von 1,50€ ist! (Ich hab trotzdem nicht ganz voll getankt, weil ich den Preis immer noch unangebracht finde.) Was mir grad noch einfällt: Als ich von der Schule heimgefahren bin, hab ich die Astrid in der Fahrschule gesehen. Unglaublich, wie konzentriert man da noch auf die Straße schaut!
Also wie gesagt, ab nach Forchheim und direkt danach wieder heim. Unglaublich nervtötend, wenn der Opi vor einem nicht kapiert, dass 70km/h schon längst wieder aufgehoben sind, man aber dank Gegenverkehr nicht überholen kann. Argh!
Als ich wieder daheim war, hat mein Opa an meinem Auto seine Paste zum Entfernen von Kratzern ausprobiert. Funktioniert ganz gut, kleinere Kratzer sieht man überhaupt nicht mehr, die größeren Sachen gehen allerdings nur schwer raus oder werden nur ein bisschen kleiner. Aber unfassbar, wie zerkratzt das Auto ist, wenn man etwas genauer hinschaut… (Und ich möchte anmerken: Ich habe nix angefahren oder so!)
So, jetzt muss ich noch Deutsch und Bio lernen, heute Abend nach der Wasserwacht werde ich wohl auch noch ein bisschen am Geschichte-Referat weiterbasteln.
Kleiner Nachtrag: Ich wollte eigentlich noch erwähnen, dass ich Montag abend bis um 23 Uhr für die Schule gewerkelt habe und es heute wohl noch etwas länger wird (wir haben gerade 22:41). Die Wirtschaft-Klausur heute morgen lief überraschend gut, ein zweistelliges Ergebnis ist drin…
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