Mein letzter Beitrag hier ist schon über eine Woche alt. In der Zwischenzeit habe ich ein Wochenende in München verbracht und arbeite seit vergangenem Montag mal wieder für Siemens.
Eine 35-Stunden-Woche hört sich eigentlich harmlos an, aber wenn man das kombiniert mit einer halbstündigen Autofahrt zur Arbeit (nach Hause dauert es gerne auch mal doppelt so lange, weil auf der Autobahn ein Laster umkippt) und dem Ziel, hier und da Überstunden abzusammeln, die man in freie Tage umwandeln kann, sowie diversen anderen Terminen vor bzw. nach der Arbeit, dann ist das echt hart. Heute ist mein vierter Arbeitstag und ich war bereits zum zweiten Mal nicht vor 20 Uhr zu Hause.
Langweilig wird mir im Moment definitiv nicht. Im Büro gibt es viel zu tun (glücklicherweise ohne Zeitdruck), daneben versuche ich noch irgendwie, mein Leben zu gestalten. Den Plan, die Bewerbungen für zwei Studienstiftungen fertig zu machen, habe ich erst einmal auf Eis gelegt. Zu viel zu tun, keinen Nerv. Wird aber hoffentlich besser.
Wenn sich das jetzt alles schrecklich anhört, dann muss ich widersprechen: Die Arbeit macht Spaß. Na klar, als einfacher Ferienjobber bekommt man tendenziell die Aufgaben, auf die niemand anders Lust hat. Aber das war ja von vornherein klar und ich mache das auch nicht zum ersten Mal. Außerdem gibt’s ja immer noch nette Kolleginnen und Kollegen, die für sehr lustige Büro-Unterhaltungen sorgen. Und dann sind da noch solche „Goodies“ wie der Eiskaffee, den es heute im Büro gab, oder mein tolles Büro im fünften Stock (dem obersten des Gebäudes), in dem man wegen drei verglaster Seiten einen tollen Blick über die Stadt hat – vor allem, wenn’s gewittert.
Follow Max on Twitter
RSS-Feed abonnieren! Jetzt! Hier! Gleich!
2 Antworten bis hierher ↓
Conny // 7. August 2009 um 22:11
Wie gehts bei Siemens voran?
Max // 9. August 2009 um 13:16
Bei Siemens geht’s voran, aber bei meiner Aufgabe ist absehbar, dass sich auch noch andere Ferienarbeiter nach mir damit beschäftigen werden. Das ist einfach ein Riesenberg an Arbeit, den man auch nicht durch irgendwelche alternativen Methoden wirklich verkleinern kann. Da hilft wirklich nur: Klotzen, klotzen, klotzen, zwischendrin den Mund abputzen und dann weitermachen.