Da sag noch einer, die Zeit nach dem Abi sei stressfrei! Ich kann mich jedenfalls nicht beschweren, dass ich nicht wüsste, wie ich nur den lieben langen Tag verbringe.
Im Moment bin ich dabei, die Bewerbung für verschiedene Studienstiftungen zu regeln. Jedes Mal eine Prozedur, die viel Aufmerksamkeit und Aufwand verlangt. Aber: Geht ja auch um viel.
Die Uni-Bewerbungen habe ich glücklicherweise schon hinter mich gebracht (heute ist die Deadline für zulassungsbeschränkte Studienfächer). Mein Favorit ist Konstanz, von wo ich auch eine Zusicherung habe (bedeutet: mit meinen Noten habe ich den Platz sicher, wenn meine Bewerbung fristgerecht eingeht und inhaltlich korrekt ist). Sicherheitshalber habe ich mich auch noch in Mannheim beworben, in Eichstätt ist mein Wunsch-Studiengang nicht zulassungsbeschränkt – das ist also meine Notfalllösung.
So viel zum Geschäftlichen, aber das ist nicht alles. Unmittelbar nach dem Abi lag ich im Prinzip nur auf der Terrasse oder im Garten, ein Buch in der Hand, die Sonne im Gesicht, leichten Wind im Haar. Oder so ähnlich. Tatsache ist jedoch: Ich hab in den zwei Wochen nach dem Abi mehr Bücher (privat) gelesen als während der vergangenen zwei Jahre.
Daneben hab ich noch irgendwie versucht, den Kontakt zur Schule nicht komplett abreißen zu lassen. Einerseits bin ich froh, dieses Kapitel hinter mir lassen zu können und in einen neuen Lebensabschnitt aufzubrechen. Andererseits bin ich eigentlich immer ganz gerne zur Schule gegangen, habe sie nicht gehasst oder so. Ich komme mit den Lehrern gut klar, ich kam mit meinen Mitschülern gut klar – wieso sollte ich das jetzt auf einmal alles einfach so vergessen? (Ach ja, große Abschiedsparty ist natürlich auch angedacht.)
Daneben sind noch verschiedene andere Sachen in Gang, z.B. werde ich das kommende Wochenende in München verbringen, außerdem muss/darf ich ab nächster Woche mal wieder für Siemens arbeiten. Und ganz nebenbei bin ich auch noch damit beschäftigt, so viel Zeit wie möglich mit meiner Freundin zu verbringen. (Dem geneigten Leser ist es vielleicht noch nicht aufgefallen, aber ein Thema habe ich bislang ausgespart: Love-Content. Kleine Ausnahme jetzt.)
Wie geht es hier weiter? Ich weiß es nicht. Mit mir geht es jedenfalls weiter, so viel ist sicher. Das Abitur ist beendet und damit auch das „Ziel“ dieses Blogs. Seit Ende Dezember 2007 habe ich hier geschrieben, also gut eineinhalb Jahre. Eine schöne Zeit, ich habe sie genossen. Ist das das Ende? Vielleicht. Ich durfte hier in den Kommentaren und per E-Mail einige nette Menschen kennenlernen, mit denen ich teilweise auch heute noch Kontakt habe. Aber natürlich habe ich mich selbst bis zu einem gewissen Punkt „gläsern“ gemacht. Das ist immer reizvoll – auch für mich selbst -, aber nicht risikolos. Deswegen kann ich nicht versprechen, dass es eine „Fortsetzung“ geben wird. Aber zumindest denke ich darüber nach. (Und in jedem Fall wird es noch mindestens einen weiteren Artikel hier geben, und sei es nur, um mitzuteilen, dass das Projekt beendet ist.)
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5 Antworten bis hierher ↓
Flo // 21. Juli 2009 um 02:10
Ab in die Rote Sonne in München, bester Club in der Stadt =)
jens [catenaccio] // 21. Juli 2009 um 10:08
ich studier vielleicht ab wintersemester auch wieder. wir können ein erstiblog machen
Max // 21. Juli 2009 um 23:31
@Flo: Zu spät, ich bin schon wieder zurück. In der Roten Sonne waren wir nicht und auch ansonsten nicht in Clubs – irgendwie waren wir beide abends zu fertig und haben nur noch einen Cocktail in einer Bar genossen.
@Jens: Echt? Was denn! Irgendein Blog-Dings wird’s von mir auf jeden Fall geben, ist deine Idee ernst gemeint?
jens [catenaccio] // 22. Juli 2009 um 09:34
wenns wirklich dazu kommt, dann gerne..
nailimixam // 23. Juli 2009 um 10:46
Viel Glück für Konstanz!