Max macht Abitur

Alles ist relativ.

14. April 2009 · Kommentar schreiben

Auf dem Heimweg vom Wasserwacht-Training wurde mir heute (ironiefrei!) ein Song mit den Worten angekündigt, dass sein Inhalt auch Sinn machen würde. Gebannt erwartete ich eine gelungene Vertonung von Schillers theoretischer Schrift „Über Anmut und Würde“ oder wenigstens ein kurzer Abriss der Philosophie Kants oder zumindest ein kompakter Überblick über Albert Einsteins Forschungsergebnisse.

Nun ja, das beste in einem solchen Falle ist es wohl, das Lied für sich selbst sprechen zu lassen. Es bestand auf der gefühlt hundertmaligen Wiederholung von

Bim bam, bim bam
Der Glöckner von Notre Dame
Bim bam, bim bam
Darf heute an die Glocken ran!

(Letzteres war übrigens zweideutig gemeint, vom Rest des Textes hab ich eher wenig verstanden, er wurde nicht ganz so oft wiederholt und war weitaus weniger deutlich.)

Nun ja, wir sehen vor uns einen astreinen Endreim, der in allen Versen aufgenommen wird, und vor allem in den Versen 1 und 3 eine sehr regelmäßige Form der Kadenz.
Die Interpretation sei dem geneigten Leser selbst überlassen, das Kommentarfeld darf gerne für bis zu zehnseitige Aufsätze verwendet werden. Viel Vergnügen!

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