Offiziell sind in Bayern jetzt erst einmal eine Woche Faschingsferien, die Realität sieht für mich etwas anders aus. (Die letzten Tage war ich nicht in Schreiblaune, deswegen ein kleiner Nachklapp.)
Ich überlege gerade, wie man es angenehm zweideutig formuliert, dass man jetzt auch die Mädelsdusche vom Hallenbad von innen kennt. Meine ganzen (Formulierungs-)Versuche waren aber Murks und deswegen bleibt das jetzt so stehen und jeder kann sich seine eigene kleine Geschichte dazu ausdenken.
Eigentlich könnte ich die Spekulationen noch etwas anheizen, indem ich hinzufüge, dass sich gleich zwei junge und gutaussehende Damen meine Anwesenheit wünschten…
Donnerstag hatten wir die beste Sozialkunde-Stunde seit langem. Großes Thema war natürlich die Schaeffler-Demo vom Vortag, die meiner Meinung nach ganz gelungen eingeordnet und in den Unterricht eingebunden wurde. (Könnte aber auch daran liegen, dass ich als Interviewer ziemlich unter Strom stand und keine Sekunde Zeit hatte, um mich zu langweilen, was vielleicht auf den Bänken passierte – aber da weiß ich nix, da konnte ich nicht darauf achten.) Und dass wir dann sogar noch den Bogen zum tatsächlichen Stoffgebiet gekriegt haben, war schon ziemlich gut. So macht das Spaß!
Spitzenmäßig war heute auch mein Schultag: von 6 Stunden sind 4 ausgefallen, ich musste nur für Deutsch erscheinen (aber der Herr Tichi ist sowieso nie krank, das grenzt schon an ein Wunder). Englisch (mündliche Prüfung der 10. Klassen), Bio (soweit ich weiß eine Sitzung) und Mathe (irgendwas, stand aber auch schon vorher fest) fanden nicht statt, weswegen ich länger schlafen und früher heimgehen durfte.
Die vierte frohe Botschaft kam vorhin per E-Mail. Nur so viel:
Hallo Herr Alletsee,
sie haben Glück. Sie werden voraussichtlich als einzige Ferienkraft eingestellt.
Der Rest von der Nachricht war dann nur noch so mittelwichtig, die paar Zeilen haben mir aber auf jeden Fall den Tag heute versüßt.
Daneben gibt’s aber auch Bad News, konkreter: Die Mathe-Klausur nach den Ferien. Ich hab vorhin angefangen, den Stoff zusammenzufassen. Und: Das ist ganz schön viel, sehr viele Spezialfälle etc. Lustig wird das mit Sicherheit nicht. Erschwerend kam noch hinzu, dass mein Bruder sich immer dann mit seinem neuen Autorennspiel beschäftigte (und den Bass aufdrehte), als ich Mathe machen wollte. Hrmpf. Dann halt morgen weiter. Hoffentlich.
Um jetzt (gegen Ende des Beitrags) mal auf die Überschrift zurückzukommen: Ferien wird man aus meiner Sicht die nächste Woche wohl nicht nennen können. Wir haben drei bis vier Theaterprobentage geplant, dazu muss mein Auto in die Werkstatt und zum TÜV (habe mit Schrecken festgestellt, dass das nur noch für den Februar TÜV hat – argh!), zwei Klausuren (Mathe hab ich ja schon erwähnt, dazu Reli) wollen vorbereitet werden, ich hatte mir vorgenommen, meine Berichte über Kollegiaten für die Abi-Zeitung zu schreiben (und evtl. einen von zwei LK-Berichten), daneben muss auch noch einiger Abi-Zeitungs-Orga-Kram erledigt werden und außerdem fahr ich in der Woche nach den Ferien einen Tag nach Konstanz, wo noch einiges organisiert und geordnet werden muss. „Ferien“ sehen anders aus, es sind eher Nicht-Schul-Tage, die anderweitig mit Arbeit befüllt sind.
Follow Max on Twitter
RSS-Feed abonnieren! Jetzt! Hier! Gleich!
0 Antworten bis hierher ↓
Bis jetzt noch kein Kommentar ... Bring die Sache ins Rollen, und füll das untere Formular aus.