Max macht Abitur

Beiträge vom Januar 2009

Facharbeit fertig

28. Januar 2009 · 1 Kommentar

Nachdem heute meine Methodische Vorbemerkung geprüft und für gut befunden wurde, war für mich das Thema Facharbeit beendet. Na gut, fast beendet, schließlich wollte die endgültige Version noch abgegeben werden.

Das Drucken heute nachmittag war noch einmal ein mittleres Abenteuer, ich hab auf den letzten Drücker noch ein paar Fehler entdeckt (alles Kleinkram, „Handel“ statt „Handeln“ und ein Bindestrich, der zu viel war) und wollte auf einmal gar nicht mehr so genau hinschauen, aus Angst, was da noch alles kommen könnte. Schließlich hab ich mich dazu entschieden, alles erst einmal auszudrucken und zu binden – und dann abends in aller Ruhe noch einmal zu lesen.

Das hab ich vorhin nach dem Abendessen auch getan und bin ziemlich zufrieden. Ich kann gar nicht sagen, wie die Facharbeit ankommen wird, aber ich selbst find’s ganz ordentlich. Wie viel Betriebsblindheit da dabei ist, wird sich in ein paar Wochen rausstellen.

Als dann die fertige Facharbeit auf dem Schreibtisch lag, hab ich irgendwie Lust bekommen, mal zu vergleichen, wie lang die geworden ist. Normalerweise bin ich nicht der große Statistikfreak, aber da hat’s mich gereizt.
Die Facharbeit ist insgesamt 226 Seiten lang – davon sind aber 193 im Anhang, eine ist Deckblatt, eine Selbstständigkeitserklärung, eine Inhaltsverzeichnis und zwei Literaturverzeichnis. Der Text der Facharbeit selbst ist 26 Seiten lang, allerdings mit großzügigem Layout (z.B. stehen auf einer Seite nur zwei Zeilen – das nächste Kapitel fängt wieder auf einer neuen Seite an).
Wenn man die Seitenränder wieder normal macht (4cm Rand links fressen enorm Platz) und die Fußnoten rausnimmt, dann ist der Text 21 Seiten lang (immer noch mit eineinhalbfachem Zeilenabstand). Der Text ist 54.389 Zeichen lang (behauptet Word), laut Anweisung der Schule sollen wir ca. 48.000 Zeichen schreiben (20 Seiten à 40 Zeilen à 60 Zeichen) – ich habe also um die 13% Überlänge.
Interessant finde ich vor allem eine andere Prozentzahl: Nur 14% der Facharbeit sind eigene Leistung, der Rest sind die Anhänge. (Der hohe Anteil kommt vor allem daher, dass ich im Internet bei einem Forschungsprojekt der Uni Mannheim einige Aufsätze von Historikern gefunden habe, die nun einen bedeutenden Teil  der Quellen einnehmen. Herr Hagen, mein betreuender Lehrer, wollte sie lieber ausgedruckt als auf CD haben – daher dieser enorme Papierberg.)

Morgen werde ich die Facharbeit abgeben, also einen Tag vor dem Termin. Mal schauen, wie die Party am Freitag wird :-D

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Ein weiterer Schritt…

26. Januar 2009 · Kommentar schreiben

Ich hab meine Facharbeit am Wochenende von zwei Leuten gegenlesen lassen. Lustig war bei beiden die erste Reaktion: „Ich hab keine Ahnung von dem Thema, aber ich schau halt mal, was mir so auffällt.“ Am Ende kamen halt vor allem komische Formulierungen raus, Rechtschreibfehler und so formales Zeug. (Kurz: Alles, was man aus Betriebsblindheit inzwischen nicht mehr sieht.)
Nachdem ich heute Mittag noch ein kurzes Resümee geschrieben hab (irgendwie fühlte es sich so ganz „ohne“ dann doch etwas nackt an), hab ich den ganzen Nachmittag damit verbracht, die Anmerkungen meiner beiden Lektorinnen (habt ihr toll gemacht, Mädels :-D ) in die Facharbeit einzupflegen. Danach: Alinas FA ausdrucken und gegenlesen. Interessantes Ding, Energiekonzepte von verschiedenen deutschen Parteien aus der Sicht der Wirtschaft. Aber: Die letzten zwei Seiten hab ich mir für morgen früh aufgehoben, ich muss später rein und hätte ansonsten heute mein „Taxi“ (Mama) ins Fitness-Studio verpasst, wo ich mich zwei Stunden lang in einem fast leeren Kraftraum abreagieren konnte. War ziemlich gut :-D

Jetzt ist mein Abendessen im Ofen (Pizza) und ich find ein Video einer Kollegiatin spitze: „Chris, Anja und der Dadaismus“. Sehr strange, wie man das von Anja inzwischen gewohnt ist, und ziemlich cool. Rechts im Bild übrigens eine meiner zwei Lektorinnen…

DirektDada

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Welcome, Mr. President!

21. Januar 2009 · Kommentar schreiben


Foto: Von boltron- unter einer CreativeCommons-Lizenz veröffentlicht.

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Korrekturlesen

20. Januar 2009 · 1 Kommentar

Meine Facharbeit ist eigentlich schon seit einiger Zeit fertig, Mitte letzter Woche habe ich noch etwas daran herumgebastelt und sie dann erst einmal liegen gelassen. So langsam ging’s in der Schule dann los mit der „Liest du meine Facharbeit Korrektur?“-Fragerei und irgendwann hab ich mich auch dazu entschieden, da mit einzusteigen.

Jetzt habe ich zwei Deals: Ich lese Christianes FA (im Gegenzug sie meine) und die von Alina (als Gegenleistung übernimmt sie meine Getränkerechnung auf der FA-Abgabe-Party :-D ). Außerdem hab ich meiner Mom noch meine Facharbeit in die Hand gedrückt, sie kämpft sich gerade durch.

Ich werde morgen mal zum Schreibwarenladen fahren und mich mit Bürobedarf eindecken, dann irgendwann am Wochenende die Korrekturen einpflegen und alles ausdrucken – und wenn’s geht schon vor dem offiziellen Termin abgeben.

By the way, passend zur heutigen Amtseinführung Obamas lese ich gerade ein Interview mit Timothy Garton Ash, einem Professor der Oxford University (wird auch in meiner Facharbeit zitiert). Im Handelsblatt sagt er:

Der ehemalige deutsche Außenminister Klaus Kinkel hat nach Obamas Wahl von einer Aufbruchstimmung wie bei John F. Kennedy gesprochen. Haben Sie das auch so empfunden?
Es war noch stärker. In der Wahlnacht sind die Menschen spontan zum Weißen Haus gekommen. Es war ein Hauch der Stimmung, die 1989 in Prag und in Ostberlin herrschte. Nach den Bush-Jahren ist aber die Bereitschaft der Welt viel geringer als zu Kennedys Zeiten, amerikanische Führung zu akzeptieren. [...] Es müsste viel schief gehen, damit Obama nicht wiedergewählt wird. Er hat bis jetzt kaum einen Fehler gemacht in der Wort- und Personenwahl. Das imponiert.

Lincoln
(Solche schmucken Bildchen kann man sich auf ObamaIconMe selbst basteln. Wer’s nicht erkennt: Der Kollege da oben ist Lincoln und war auch mal Präsident ;-) )

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Facharbeit – Der Stand der Dinge

11. Januar 2009 · Kommentar schreiben

Ich wollte schon seit einigen Tagen diesen Artikel schreiben – und hatte nie Zeit. Jetzt aber!

Jeder kennt das Bild von Radrennen: Ein Fahrer kämpft sich aufs Ziel zu, die große Masse ist auch noch unterwegs, er weiß nicht, ob er gewinnen wird. Das Ziel kommt näher, noch 1km, er ist auf der Zielgeraden, da vorne steht das Tor, da ist dieses Band gespannt quer über die Straße. Und ein paar Meter vorher weiß er, dass er gewonnen hat, er schaut sich noch einmal nach hinten um, richtet sich dann auf und reißt die Arme in die Luft.
Seit gestern kann ich mir ziemlich genau vorstellen, wie sich dieser Radfahrer fühlt. Ich bin noch nicht durchs Ziel, aber schon auf der Zielgeraden. Und es fühlt sich verdammt gut an. Ich hab den Text abgeschlossen, gestern dann noch etwas an der Formatierung gefeilt (Kopfzeile und so), muss noch etwas kürzen und die Fußnoten so gut es geht zusammenstreichen. Literaturverzeichnis, methodische Vorbemerkung und Deckblatt fehlen ebenso wie einige Arbeiten an den Anhängen. Aber: Alles Kleinkram eigentlich! :-D

Seit gestern liegt eine ausgedruckte Fassung neben mir auf dem Schreibtisch und ich bin ein kleines bisschen stolz. Immer wieder der Gedanke: „Du hast es tatsächlich gepackt… Und das kann dir jetzt keiner mehr nehmen…“ (Und zwar: Völlig unabhängig von der Note, die am Ende herauskommt.)

Wenn’s gut läuft, werde ich Ende dieser Woche fertig werden, also zwei Wochen vor Abgabetermin. (Ich bin nicht der erste, keine Angst. Alleine bei uns im Deutsch-LK sind schon zwei von den Mädels fertig…)

So, und jetzt geht’s ab zum Neujahrsempfang in Höchstadt, die Wasserwacht-Delegation will vertreten werden. Mal schauen, wie lange es dieses Jahr dauert…

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