Max macht Abitur

Beiträge vom September 2008

Ja, mich gibt’s noch

28. September 2008 · Kommentar schreiben

Morgen früh geht eine Woche Russland-Austausch zu Ende. Die Russen waren in Deutschland, es war wirklich ziemlich gut. Eventuell gibt’s hier noch einmal einen Bericht über die komplette Woche – aber ich will nix versprechen.

Ein paar Schlagworte: stressig, spontan, Kaffee-geschwängert, anstrengend (!), aber irgendwie trotzdem gut.

Kategorien: Max geht nach Russland

Jason McElwain

22. September 2008 · Kommentar schreiben

Heute war an der Schule der große Motivations-Tag: Man hatte Christian Bischoff eingeladen, einst jüngster Basketball-Bundesliga-Spieler aller Zeiten (mit 16) und jüngster Basketball-Bundesliga-Headcoach aller Zeiten (mit 26). Heute trainiert er die deutsche Juniorenmannschaft und hält Vorträge über Motivation.

In 90 Minuten hat er zehn Grundsätze zu vermitteln versucht, alles eher berechenbare Dinge wie „Leidenschaft“, „Respekt“ oder „Konzentration“ – das ausgefallenste war noch „Spaß“. Aber: Bischoff ist ein ausgezeichneter Redner, es gab keinen wirklich langweiligen Moment. Der „Eimer des Selbstvertrauens“ war zwar etwas seltsam, ich hab mich da sehr zurückgehalten, weil ich’s irgendwie unpassend fand – aber über 90 Minuten hat er wirklich keine Langeweile aufkommen lassen und alle Aufmerksamkeit auf sich fokussiert.

Eine Sache aber ist mir wirklich nachhaltig in Erinnerung geblieben, die Geschichte fällt in den Bereich „Ausdauer und Wille“: Es geht um Jason McElwain, dessen Traum es ist, in der Basketballmannschaft seiner Highschool zu spielen. Nur: McElwain ist Autist.
Dennoch will er immer Teil der Mannschaft sein und lässt sich auch nicht davon abbringen, dass ihm der Trainer Saison für Saison erklärt, er sei nicht dabei, weil er zu klein sei. McElwain wird Teammanager, was so viel bedeutet wie: Hallenboden putzen, Wasserflaschen austeilen und einsammeln, Trikots austeilen und einsammeln, die Mannschaft anfeuern – der Helferjob par excellence.
Nach drei Jahren jedoch, vor dem letzten Heimspiel der Saison, erklärt ihm der Trainer, er sei nächstes Mal auf der Bank – aber er könne nicht garantieren, dass er ihn auch einwechseln würde. Vier Minuten vor Schluss kommt McElwain dann tatsächlich ins Spiel. Es ist sein erstes Spiel für die High-School-Mannschaft.

3:12 vor Ende des Spiels erzielt McElwain seinen ersten Korb. In diesen 192 Sekunden machte McElwain 20 Punkte – und war damit am Ende der beste Spieler. Ihm gelangen sechs 3-Punkt-Würfe – Schulrekord.

Hier der Bericht von ESPN:

DirektTube

Ganz ehrlich: Ich hab feuchte Augen.
(Übrigens: In der WELT gibt’s einen längeren Artikel auf deutsch.)

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Der Baader-Meinhof-Komplex

19. September 2008 · Kommentar schreiben

Ich hab ihn nicht gesehen, aber Cem, Pepe und bosch waren bereits auf Pressevorführungen. Interessante Berichte, klingt alles sehr gut. Ich werde ihn wohl erst in der Woche nach der Premiere sehen können, in der kommenden Woche sind die Russen in Deutschland und das Programm dicht gepackt. Da mal eben zweieinhalb Stunden für einen Kino-Besuch rauszusäbeln ist ein Ding der Unmöglichkeit. (Ich denke mal, wir werden vom Sozialkunde/Geschichte-LK her ohnehin „freiwillig verpflichtet“ werden, in den Film zu gehen…)

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Willy Brandt im Interview

16. September 2008 · Kommentar schreiben

Aus der Rubrik: Gerade zufällig im Internet gefunden

Das folgende Fundstück hatte ich schon im Willy-Brandt-Haus in Lübeck gesehen, es ist eigentlich ein Fernsehinterview. Unmittelbar nach einer internationalen Konferenz stellt der Korrespondent Willy Brandt einige Fragen „mit der Bitte um kurze Antworten“. Der lässt sich nicht lange bitten… Hört selbst!

DirektDownload von radiopannen.de
Gefunden via Marten Brehmer

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Mit der Facharbeit begonnen…

16. September 2008 · Kommentar schreiben

Heute war der erste Schultag, 13/1 hat begonnen. Es geht so langsam auf die Zielgerade. Und ich habe mit Überraschung festgestellt, dass es schon fertige Facharbeiten gibt. Die Facharbeiten waren eines der beliebtesten Small-Talk-Themen des Morgens, irgendwann kam man da zwangsläufig drauf. Und die Augen wurden ganz schön groß, als Flo irgendwann enthüllte, dass er seine Facharbeit schon hinter sich gebracht hatte – während die meisten anderen (mich eingeschlossen) noch nicht einmal damit angefangen hatten.

In der vierten Sommerferienwoche war er fertig mit dem Schreiben (Rekord?), jetzt will er sich das alles nur noch einmal durchlesen. Ganz ehrlich: Ich bin neidisch. Und: Das wird eine ganz ordentliche Entlastung in der Klausurenzeit sein, wenn man sich nicht mehr mit diesem Thema plagen muss. (Nur am Rande: Flo hatte seinen Ausweis für die Uni-Bibliothek erst in den Ferien beantragt, also das ganze Thema wirklich innerhalb weniger Wochen behandelt und abgeschlossen.)

Meine Motivation für die Facharbeit war nach dieser Geschichte des Morgens eindeutig da. Vor den Ferien hatte ich mir einige Bücher ausgeliehen und großzügig aus diesen kopiert – in den Ferien habe ich keine einzige Zeile davon gelesen. In der letzten Ferienwoche habe ich dann zufällig die Seminararbeit einer Studentin entdeckt, die Willy Brandts Außenpolitik behandelt – und diese per Amazon bestellt. Ich wollte sehen, wie man eine wissenschaftliche Arbeit schreibt, wollte einen Überblick über das Thema gewinnen, wollte das Literaturverzeichnis sehen, um mir dort noch Anregungen für meine eigene Facharbeit zu holen. Ich habe das Büchlein (24 Seiten mit 1,5fachem Zeilenabstand) heute nachmittag gelesen und weiß nicht so recht, was ich davon halten soll. Die Arbeit wurde nicht überragend bewertet (2,0) und ist stellenweise grauenvoll geschrieben (in furchtbar naivem Deutsch). Aber einen Überblick gewinnt man tatsächlich. Zitieren kann man anhand der Arbeit aber nicht lernen, immer hieß es als Fußnote „vgl. BUCHNAME“, Seitenzahlen oder konkretere Angaben fand man nie. Etwas enttäuschend.
Zum Glück konnte ich jetzt mit diesem Buch wenigstens einige Kontroversen finden, die ja in der Facharbeit diskutiert werden sollen. Puh!

Heute nachmittag hab ich noch in einigen Aufsatzdatenbanken im Internet nach – wer hätte es gedacht?! – Aufsätzen gesucht und wurde dabei auch einigermaßen fündig. Ein paar etwas abseitige Spezialthemen, aber durchaus schönes Material. Auch ganz cool: Per Aufsatzdatenbank einen interessanten Aufsatz finden, dann mit Google Scholar nach dem Aufsatztitel suchen und mit etwas Glück das Gesuchte als frei verfügbares PDF bei einer Uni finden (hat ein paar Mal funktioniert und ist wirklich sehr nett).

Ich hoffe mal, dass ich mich in den nächsten Wochen durch mein ganzes Material wühle und dabei etwas Produktives herauskommt. Jetzt nochmal Material nachholen würde irgendwie schon ankotzen…

Kategorien: LK Sozialkunde/Geschichte · Max geht in die Schule
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