Max macht Abitur

Brecht wacht über den Dingen

10. Juli 2008 · Kommentar schreiben

In Berlin habe ich mir in der Akademie der Künste eine Bertolt-Brecht-Postkarte gekauft, gedacht war sie für meinen Schreibtisch, wo sie jetzt auch steht. Ein altes schwarz-weiß-Foto, Brecht, mit Zigarre in der Hand, richtet seine Brille und blickt in die Kamera. Und seitdem der gute Bertolt da an die Wand gelehnt steht, kriege ich mein ganzes persönliches Chaos in geordnete Bahnen. Der Siemens-Vertrag liegt bei der Post, die Rechnungen für die Stiftung gehen morgen oder Montag ins Direktorat, der Schreibtisch ist entrümpelt, ich habe wieder einen klaren Kopf. Danke Bert! :-D

Donnerstag ist immer der längste Tag der Woche, doch mit zwei Freistunden ist das okay.
Ich habe in diesen kleinen Pausen damit weitergemacht, mein Geschichte-Buch zum Dritten Reich weiter „gelb zu lesen“, wie Herr Hagen immer sagt: Lesen und das in unseren Augen Wichtiste gelb markieren. Dummerweise haben wir im Unterricht die letzten beiden Kapitel, also #10 und #11, behandelt, ich aber von vorne das Markieren begonnen und nur bis zum Kapitel #8 gekommen. Hieß für mich: Die ganze Arbeit war bislang für den Ar…, weil die Kapitel, die wir im Unterricht besprachen, extra von mir gelesen wurden.
Ansonsten war das Highlight des Tages ganz klar Volleyball, wo die ersten beiden Sätze wirklich gut klappten. Gut gespielt, wirklich kombiniert und geschlagen, hat richtig Spaß gemacht, da zuzuschauen (wir hatten immer einen Auswechselspieler, also konnte man sich eine Minute lang das Spiel in Ruhe ansehen und beurteilen). Naja, und als 6er ein paar härtere Bälle von Herrn Urkiaga anzunehmen und einigermaßen zu verteilen, das bringt schon ein verdammt gutes Gefühl…

Heute abend werde ich hoffentlich noch dazu kommen, mich in den Garten zu legen und Herr Lehmann weiterzulesen. Mal schauen…

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