Max macht Abitur

Beiträge vom Mai 2008

Ein Monat im Blog!

31. Mai 2008 · Kommentar schreiben

Schon kurze Zeit nach der Eröffnung des Blogs hatte ich ein kleines, ganz persönliches Ziel: Einen Monat lang jeden Tag einen Beitrag veröffentlichen. Ich dachte, es würde eher leicht werden, war es aber nicht. Manchmal will man nichts schreiben, manchmal gibt es nichts zu schreiben, manchmal ist man einfach nicht da, manchmal hat man auch keine Zeit. In mehreren Monaten scheiterte es meistens an einem einzigen Tag.

Dass ich es im Mai schaffen würde, habe ich nicht gedacht. Ich war in Russland – und wie sollte ich von da aus schreiben? Geschweige denn die Zeit finden, etwas zu schreiben? Die Lösung kam mir kurz vor Abflug: vordatierte Beiträge mit dem Programm der Woche, die jeden Tag automatisch veröffentlicht werden würden.

Für die nächsten Wochen und Monate werde ich es wieder ruhiger angehen lassen, mich nicht mehr jeden Tag zwingen, etwas zu schreiben. Hab ich ja jetzt schon geschafft, einen ganzen Monat lang.

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Eine Woche nach den Ferien

30. Mai 2008 · Kommentar schreiben

So, die erste Woche Schule nach den Ferien ist vorüber. Heute war die K13 noch einmal in der Schule, hat ihren Cheerleading-Tanz geübt und darauf gewartet, dass ihnen heute nachmittag ihre Abi-Noten mitgeteilt werden. Obwohl ich mit den meisten nicht allzu viel zu tun hatte und sie nur vom Sehen oder aus wirklich kurzen Gesprächen kenne, ist es schon seltsam, sie jetzt nicht mehr zu sehen, nicht mehr so oft zumindest. Und was noch viel seltsamer ist: Auf einmal gehöre ich zu den ältesten Schülern im Haus. In solchen Momenten denkt man daran, dass man in ziemlich genau einem Jahr auch zu denen gehören werde, die diese eine Schule und auch das Schulsystem im Allgemeinen verlassen werden.

Heute morgen habe ich meine zweite (und letzte) Kunst-Klausur geschrieben. Ich mag bildende Kunst, obwohl ich kein großer Künstler bin, aber ich finde es irgendwie interessant, vor allem die moderneren Epochen. Das große Thema der Klausur war der Expressionismus, für den ich mich durchaus begeistern kann (vor allem für Max Beckmann). Im praktischen Teil sollten wir den Entwurf zu einem Linolschnitt fertigen, thematisch ging es um Georg Heyms Gedicht «Der Gott der Stadt». Hat mir irgendwie Spaß gemacht, unter Zeitdruck daran zu arbeiten, vor allem weil ich das Gedicht wirklich spannend fand.

Auf einem Häuserblocke sitzt er breit.
Die Winde lagern schwarz um seine Stirn.
Er schaut voll Wut, wo fern in Einsamkeit
Die letzten Häuser in das Land verirrn.

Vom Abend glänzt der rote Bauch dem Baal,
Die großen Städte knien um ihn her.
Der Kirchenglocken ungeheure Zahl
Wogt auf zu ihm aus schwarzer Türme Meer.

Wie Korybanten-Tanz dröhnt die Musik
Der Millionen durch die Straßen laut.
Der Schlote Rauch, die Wolken der Fabrik
Ziehn auf zu ihm, wie Duft von Weihrauch blaut.

Das Wetter schwelt in seinen Augenbrauen.
Der dunkle Abend wird in Nacht betäubt.
Die Stürme flattern, die wie Geier schauen
Von seinem Haupthaar, das im Zorne sträubt.

Er streckt ins Dunkel seine Fleischerfaust.
Er schüttelt sie. Ein Meer von Feuer jagt
Durch eine Straße. Und der Glutqualm braust
Und frißt sie auf, bis spät der Morgen tagt.

Quelle: Zeno.org

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Full House

29. Mai 2008 · Kommentar schreiben

Heute nur Breaking News.

Heute hab ich zum allerallerallerersten Mal das Full House geholt, 15 Punkte. Die Reli-Klausur war’s. Yeeeha!
Später Volleyball, bei einem Block hab ich den rechten Ringfinger nach hinten überstreckt. Tut immer noch weh.

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Vote for Max now!

28. Mai 2008 · Kommentar schreiben

Ich hab hier ja schon vor ein paar Wochen erwähnt, dass ich bei MC Winkels Strandblogger-Contest mitgemacht habe. Inzwischen gibt es eine Umfrage, wer denn nun der Strandblogger 2008 ist. Und wer ist das? Klar, der Max. Also fast. Also wenn ihr euch anstrengt. Und so.

Auf dieser Seite findet ihr die Abstimmung, meinen Namen kennt ihr – ihr wisst also, wo ihr klicken müsst. :-D

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Ein kleiner Rückblick auf die letzten Tage

27. Mai 2008 · 3 Kommentare

Gestern hieß es wieder: Antreten! Antreten zum letzten großen Block in diesem Schuljahr, antreten zu zehn Wochen Schule, antreten zum Ende des zwölften Schuljahres. Und wir traten an, etwas widerwillig ob des Freibad-Wetters, aber immerhin.

Vor Pfingsten hatte ich einen Großteil meiner Klausuren im zweiten Halbjahr geschrieben – jetzt, nach Pfingsten, schreibe ich nur noch vier Schulaufgaben und davon sind zwei in meinen beiden LKs. Daneben Kunst (diese Woche) und Mathe (irgendwann später)… Aber zurück zur Zeit vor Pfingsten, wo ich ja wie gesagt den Großteil meiner Klausuren geschrieben habe. Die gibt es nun häppchenweise zurück.
Vor den Ferien konnte ich schon Sozialkunde/Geschichte in meinen Händen halten, da gab es 11 (Sozi) und 10 (Geschichte) Punkte. Gestern bekamen wir Biologie zurück (8 Punkte), verbunden mit der Ankündigung, dass Herr Paul schon in zwei Wochen in Elternzeit gehen würde und dass seine Nachfolgerin, eine Diplom-Biologin namens Paulini, schon am Mittwoch einmal dem Unterricht beiwohnen würde. Heute wurden außerdem noch Wirtschaft (12 Punkte) und Deutsch (13 Punkte) zurückgegeben. Besonders überrascht hat mich Deutsch, bei dem ich auf jeden Fall mit einer einstelligen Punktzahl gerechnet und Angst vor dem Unterpunkten hatte. Als wir die Klausur schrieben, war ich krank und habe mich eigentlich nur wegen der Klausur in die Schule geschleppt, mir ging es dreckig, ich war körperlich am Ende (man sollte dazusagen: von einem Tag auf den anderen). Während dem Schreiben konnte ich mich kaum konzentrieren, ich ging einmal mit dem festen Vorsatz auf die Toilette, mich jetzt zu übergeben (ich tat es nicht). Den ganzen Nachmittag lag ich mit der Heizdecke auf dem Sofa und versuchte, die Kälte in meinem Rücken loszuwerden. Was ich hatte, weiß ich bis heute nicht. Ich hatte zuvor nichts gemacht, was meinen Zustand auch nur annähernd erklären würde und am nächsten Tag ging es mir wieder gut. Sehr seltsame Sache… Wie gesagt, ich hatte mit einer einstelligen Punktzahl gerechnet und hatte keinesfalls gedacht, dass die Klausur so gut werden würde. (Ich hab heute bei der Rückgabe natürlich noch einmal so reingelesen und so grausam wie ich eigentlich erwartet hatte war mein Text zwar nicht – aber trotzdem keine Glanzleistung.)

Heute in einer Woche muss ich Deutsch-Referat halten, dafür werde ich mir jetzt mein Textblatt zusammenbasteln gehen (das normale Arbeitspapier ist schon fertig), also meine Auszüge aus dem Drama. Meine Personenkonstellation in Powerpoint ist auch fertig. Wenn ich Glück habe und gut drauf bin, dann bekomme ich das heute also alles noch fertig und habe dann den Rest der Woche und das Wochenende Zeit, um noch einmal alles auf Hochglanz zu polieren.
Ach ja, und außerdem ist heute natürlich auch noch Fußball: Deutschland gegen Weißrussland.

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