Am 2. Mai, also kommenden Samstag, veröffentlichen die Beatsteaks ihr neues Album, genauer gesagt: ihr erstes echtes Live-Album. Kanonen auf Spatzen heißt das Ding und wer die Beatsteaks live kennt, der weiß, wie das wird: Verdammt gut! ![]()
Ich hab zuhause die Beatsteaks-Doppel-DVD B-Seite herumliegen, die sich ausführlich den Beatsteaks live widmet. Man kann alles mögliche über die Beatsteaks sagen, man kann die Studio-CDs nicht mögen, aber eines muss man anerkennen: Live sind die Beatsteaks eine unglaublich geniale Band! Man merkt, dass alle Songs für Konzerte geschrieben wurden, dass die Band nur darauf wartet, auf der Bühne zu stehen und die mitsingenden Menschen zu hören. Auf der MySpace-Seite der Beatsteaks kann man schon einige Songs des Livealbums probehören. Richtig großes Kino so weit man das schon beurteilen kann. (Die “große” Ausgabe der Beatsteaks-CD, also zwei CDs und eine DVD, sind schon unterwegs zu mir und werden hoffentlich trotz unklarer Situation wegen dem Poststreik hier am Samstag aufschlagen!)
Entries from April 2008
Beatsteaks live!
30. April 2008 · Keine Kommentare
Kategorien: Musik
Tagged: Berlin, Konzert, Live-CD, Beatsteaks, Kanonen auf Spatzen, Live, B-Seite, Livealbum
Horrorwochen, Teil 14
29. April 2008 · Keine Kommentare
Heute mal wieder ein eher entspannter Tag. Morgens Wirtschaft, danach Deutsch mit Besprechung unseres Theaterbesuchs, anschließend Mathe, nachmittags Englisch.
Ich hab heute nachmittag begonnen, den Stoff für die Chemie-Klausur am nächsten Montag durchzugehen, das Abitur-Vorbereitungsbuch bereitet das alles sehr gut auf. Wenn man’s noch einmal klar und strukturiert vor sich liegen hat, kapiert man’s dann doch noch einmal besser als wenn man sich mit dem Heft durch das Stoff-Dickicht kämpft (es ist eben doch mal was falsch oder unklar formuliert oder man hat etwas am Rand ergänzt und fragt sich im Nachhinein, was das bedeuten soll). Gleichzeitig wollte ich heute noch mit dem Englischlernen beginnen, laut Frau Bentivoglio ist die Klausur schon fertig und ich wollte mich jetzt dank einiger Tipps doch etwas spezieller darauf vorbereiten.
Heute habe ich endlich auch die E-Mail gekriegt, in der steht, wer mein Austauschpartner in Russland sein wird. 16 Jahre alt und lebt mit ihrer Mutter (so wie ich das verstanden hab also ohne Vater etc.) in Nachabino (beim spontanen Durchlesen der anderen Austauschpartner musste ich feststellen: ich bin der einzige in diesem Ort!). Zum Stichwort Nachabino findet man per Google, dass es dort einen ziemlich bekannten Golfplatz geben muss (irgendein französischer Außenminister wurde bei einem Staatsbesuch zum Golfen nach Nachabino eingeladen) und dass dort irgendwelche russischen Pokale ausgetragen werden. Außerdem muss dort ein Militärübungsplatz sein und es einen Roman gleichen Namens geben.
Die Hoffnung ist da, dass ich schon in zwei Wochen auf der Driving Range des Le Meridien Moscow Country Club stehen werde…
Morgen abend machen wir mit dem Sozialkunde/Geschichte-LK ein Treffen, wir gehen Pizza essen in Sambach. Ich freu mich drauf!
Kategorien: Daily News
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This ain’t no Horrorwochen
28. April 2008 · Keine Kommentare
Die von mir vor einiger Zeit so betitelten Horrorwochen bis Pfingsten sind eigentlich doch ganz zahm. Ich weiß nicht, inwiefern mich da das Wetter manipuliert, aber die letzten Tage konnte ich echt genießen. Tolles Wetter draußen, es ist endlich wieder Zeit für Polo-Shirts!
Heute haben wir Bio-Klausur geschrieben, wahrscheinlich die letzte meines Lebens. Angesichts eines Stoffgebiets von über 60 Seiten im Buch und der Parole von Herrn Paul, ihm gehe es um “Überblickswissen” (kann niemand genau spezifizieren und ist im Zweifelsfall alles), ähnelte der gesamte Kurs heute morgen einem Haufen aufgescheuchter Hühner. Manche konnten alles Wort für Wort, andere nicht, die meisten vergaßen immer wieder Teile des Stoffs, zwei hatten angekündigt, das Blatt leer abzugeben. Ich selbst hatte angesichts meines hoffnungslosen Lernrückstandes dank endlosem Klausurenstress, einem Wochenende, an dem ich nur am Sonntag Nachmittag lernen konnte, und meines krankheitsbedingten Ausfalls am Freitag dazu entschlossen, hoch zu pokern und “Überblickswissen” relativ wörtlich zu nehmen: Ich wusste grob, wie alles funktioniert, aber fast keine Formeln. Das sollte sich als relativ geschickt erweisen, denn die Klausur war eher harmlos und man benötigte keinesfalls die veranschlagten 80min um alle Fragen zu bearbeiten, wenn man ungefähr wusste, wie die Antwort aussehen sollte. Außerdem kam bei mir auch noch Glück dazu: Ich hatte mich zufälligerweise auf das Thema, zu dem es die Frage mit den mit Abstand meisten Punkten gab, besonders gut vorbereitet, da ich es im Vorfeld nicht verstanden hatte. Dummerweise hatte ich aber spontan die Licht- und Dunkelreaktion der Fotosynthese vergessen und musste sehr, sehr lange überlegen, um da einigermaßen was sinnvolles zu Papier zu bringen. Ich wusste schließlich, welche Gruppen alle hineingehörten - aber: ich wusste immer noch nicht, welche Gruppen auf welche Seite der Gleichung gehörten. Als ich nach noch längerem Überlegen auch nicht draufkam, entschloss ich mich zur Lösung per Zufall - und entschied mich, wie ich im Nachhinein erfuhr, für die genau falsche Variante! Argh! Da habe ich wohl echt noch mal Punkte gelassen… Insgesamt bin ich aber ganz zufrieden mit der Klausur, vor allem in Anbetracht meiner schwierigen Ausgangslage.
Im Moment ist für mich Gipfelfest, ich habe noch drei Klausuren zu schreiben. Am Freitag Englisch, heute in einer Woche Chemie (das wird noch einmal ein Kampf!) und am Donnerstag in einer Woche Religion. Englisch werde ich wohl eher locker angehen und in erster Linie Vokabeln für die Arbeit am Text lernen (wir haben so eine ganze Seite Adjektive zur Charakterisierung, die stehen im Fokus). Chemie wird wohl heftig werden, aber ich habe mir vor einer Wochen ein Buch zur Vorbereitung aufs Abitur bestelllt, das für die Klausur auch ganz nützlich sein soll. Ich denke zwar nicht daran, in Chemie Abitur zu machen, aber einerseits wird der Stoff in dem Buch noch einmal komplett erklärt und aufbereitet (ist vor allem vom Layout her besser als ein Schulheft, mit dem gearbeitet wird) und andererseits hatte Herr Escherich für seine Klausuraufgaben Abitur-Niveau angekündigt, da kann ich mich mit diesem Buch dann einigermaßen gezielt vorbereiten. Religion wird dann wieder nicht ganz so heftig, dank stark eingegrenztem Stoffgebiet geht das Lernen hier eher in die Tiefe und nicht eher in die Breite - das mag ich sowieso lieber. Ich werde also wohl heute noch mit Englisch und Chemie anfangen und mich im Laufe der Woche dann etwas mit Religion beschäftigen.
Insgesamt bin ich jetzt ganz zuversichtlich, dass ich die Horrorwochen bis Pfingsten einigermaßen geregelt über die Bühne kriege. Läuft! ![]()
Kategorien: Daily News · Klausuren
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Horrorwochen ohne Horrorwochen
27. April 2008 · Keine Kommentare
Heute nur ein kurzes Lautgeben: Bio gelernt - mal schauen, was das wird.
Tolles Wetter heute! Ich liebe das, barfuß und im Polo-Shirt in der Sonne zu sitzen und mich wärmen zu lassen…
Der Erste-Hilfe-Kurs ging heute zu Ende, das kommende Wochenende hab ich also für meine beiden letzten Klausuren frei.
Kategorien: Daily News
Tagged: GK Biologie, Erste-Hilfe-Kurs, Klausuren, Sonne, Wetter, Polo-Shirt
Horrorwochen, Teil 11. Diesmal ohne Horrorwochen
26. April 2008 · Keine Kommentare
Der Tag heute war wirklich okay für die Wochen. Eine Flucht aus dem Klausurenstress. Problem: Nur weil man ihn sich wegdenkt, ist der noch lange nicht weg. Und richtig scheiße wird’s erst, wenn - wie heute - ein ganzer Tag nicht gelernt wurde und das deswegen an den folgenden Tagen nachgeholt werden muss. Aber egal, dafür war’s heute richtig gut.
Meine Magen-Darm-Geschichte von gestern war heute morgen wie weggeblasen. Yippeh! Also auf zum Russisch-Crashkurs in der Schule, wo man uns wenigstens ein paar Brocken Russisch beibringen wollte. Auf den ersten Blick ist das komplizierteste an Russisch die Schrift. Wir haben zu Beginn ein paar Buchstaben gelernt und mit denen kommt man schon ganz gut zurecht. Kompliziert wird’s erst, wenn die Buchstaben sich wundersam vermehren und auf einmal vor dem geistigen Auge alle gleich aussehen. Man kennt dann ein paar Buchstaben, ein paar andere rät man und puzzlet sich so Worte zusammen. Macht aber richtig Spaß, wenn man zu fünfzehnt puzzlet, so muss sich in etwa eine erste Klasse anhören, wenn sie gerade lesen lernt. Die vielen unbekannten Buchstaben sind eine Sache, noch viel schlimmer finde ich allerdings die kyrillischen Buchstaben, die wie lateinische Buchstaben aussehen, aber in der kyrillischen Schrift eine andere Lautbedeutung haben. Klingt kompliziert, ist aber eigentlich ganz einfach: Man schreibt “B”, spricht aber ein deutsches W - und muss sich das natürlich merken und anwenden. Ist schon unfassbar, wie eng man auf unser lateinisches Schriftsystem begrenzt ist und sofort ins Schleudern kommt, wenn man sich mal kurzfristig umstellen soll. Das Tolle an unserer Russisch-Lektion: Wenn man die Wörter richtig liest, versteht man oft auf Anhieb, was sie bedeuten. Russisch hat total viele Lehnwörter aus dem Deutschen und aus dem Englischen. Bei den Wörtern, die wir heute vor uns hatten, musste man nur richtig lesen können und hatte dann schon fast gewonnen. Wenn das im russischen Alltag auch so ist, dann wird unser typisches Russland-Bild wohl so sein, dass wir in Grüppchen vor irgendwelchen Schildern stehen und uns Buchstabe für Buchstabe zusammenbasteln, was da steht, bevor ein “Aaaaaaah!” durch die Menge geht.
Irgendwie bezweifle ich aber, dass das auch in Realität so sein wird und befürchte viel mehr, dass wir uns auf “Ja”, “Nein”, “Bitte”, “Danke” und “Auf Wiedersehen” beschränken werden und den Rest auf Englisch regeln.
Direkt danach bin ich mit Daniel, Hannes und Lisa nach Heroldsberg zum Anbaden gefahren (Ingrid und Ann-Ka waren auch da und natürlich auch der Chef). Ich war zum dritten Mal dabei und es ist immer wieder geil, mit netten Leuten einen Nachmittag in einem noch nicht geöffneten Freibad zu sitzen.
Als ich dort war, war es ein Mal extrem kalt und windig und das andere Mal
extrem warm und das Freibad hatte bereits geöffnet. Heute war es eine Mischung: Wir waren um drei Uhr da und das Wetter war prächtig, die Sonne schien und es war warm, ich hatte schon bereut, meine Sonnenbrille zu Hause gelassen zu haben, auf der Hinfahrt hatten wir im Auto schon die Klimaanlage angeschmissen. Aber um eta 15:45 zog der Himmel zu, Wind kam auf, die Temperaturen sanken aus dem 20er- in den 10er-Grad-Bereich. Bei der Ankündigung, dass wir in ein paar Minuten ins Wasser steigen würden, wurde dann auch noch die hochoffizielle Wassertemperatur verkündet: 14,5 °C. Hört sich jetzt im ersten Moment nicht tragisch an, aber ich empfehle dringend, erst einmal so kaltes Wasser aus dem Hahn laufen zu lassen und dann einmal zu fühlen. Ja, das ist kalt, das ist sehr kalt! (Ich meine im Hinterkopf zu haben, dass die Wassertemperatur bei dem extrem kalten Anbaden ein, zwei Grad darüber lag, allerdings war da die Außentemperatur auch niedriger.) Aber hilft ja alles nichts, nach kurzem Fotoshooting stiegen wir in die Fluten. Wenn man mit trockenem Oberkörper im Wasser steht und die Beine einigermaßen bewegt (sprich: durchs Wasser geht), dann ist die Temperatur ganz okay. Richtig kalt wird es erst, wenn man mit der Brust oder gar dem Kopf ins Wasser geht (scheiß Selbstversuch!
)… Also Brustschwimmen ist schon unschön und es wird gewaltig kalt, aber Kraul ist heftiger. Man bekommt von der Kälte des Wassers Kopfschmerzen (ungefähr so wie wenn der Kopf weh tut, wenn man zu schnell zu viel zu kaltes Eis isst, nur eine Spur heftiger). Aber während sämtliche Heroldsberger nach ein, zwei Minuten aus dem Wasser stiegen, hielten wir geschätzte sieben, acht Minuten durch (naja, einer muss ja den harten Mann markieren). Danach haben wir aber echt gezittert!
(War aber auch kein Wunder: Hannes, Daniel und ich hatten uns noch eine zünftige Wasserschlacht geliefert und waren dementsprechend mehr oder weniger komplett im Wasser gewesen - bei diesen Temperaturen macht man das freiwillig nicht auf Dauer.) Draußen war’s dann vor allem an den Händen kalt, das gab sich aber auch wieder. Danach wurde wie immer gut gegrillt und nach einigem gemütlichen Beisammensitzen begaben wir uns auf den Heimweg.
Hach, ich liebe Anbaden! Im Freibad hocken mit den anderen Wasserwachtlern, bei extremen Temperaturen ins Wasser gehen - total geil!
Kategorien: Daily News · Hit the road
Tagged: Anbaden in Heroldsberg, Ann-Kathrin, Crashkurs Russisch, Daniel, Freibad, Hannes, Horrorwochen, Ingrid, Klausuren, Kyrillisch, Lisa, Schüleraustausch Russland, Wasser, Wasserwacht
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