Max macht Abitur

Waking up, working, going to bed

4. März 2008 · Kommentar schreiben

So sah ungefähr mein Tag aus. Heute hab ich nach einigen Wochen mal wieder direkt um acht Uhr antreten müssen, weil Herr Strienz aus der Reha zurück war. Dem ging’s ganz offensichtlich wieder gut, wir haben uns lange mit aktuellen Themen befasst und auch der typisch Strienz’sche Humor kam nicht zu kurz. Danach zwei Stunden Deutsch-LK, unsere Praktikantin natürlich immer dabei. Wir haben dann erst nachmittags beim Theater erfahren, dass sie die Freundin vom Sohn von Frau Grimm ist. Ansonsten: Der Signor Tichi hat eine Inszenierung von Schillers Die Jungfrau von Orleans mitgebracht und – naja, der König kam etwa so rüber wie der Anführer der Volksfront von Judäa in Das Leben des Brian.

Das waren auch schon meine letzten beiden Stunden Unterricht für diesen Tag, danach waren wir wegen Theater befreit. Wir haben also in der fünften und sechsten Stunde die Bühne aufgebaut, uns danach geschminkt bzw. schminken lassen und als Generalprobe einmal das Stück gespielt. Am Bühnenaufbau war ich nur am Rande beteiligt, der Jan-Robert und ich sind mal “schnell” zum Thomann gefahren und haben u.a. eine Blende und noch etwas Kleinkrams eingekauft. Ist schon eine geile Geschichte, was die da alles an Equipment herumstehen haben. Und vor der Tür hat erst mal eine blankweiße Stretch-Limousine geparkt, das war auch ein überaus edles Teil… :-D Danach wie gesagt essen und schminken, es gab Zwiebelkuchen von Damaris’ Mama und meine Mom hatte einen Kuchen gebacken.

Als um halb vier endlich alle geschminkt waren, haben wir endlich losgespielt. Frau Grimm war dabei unser Test-Publikum und ich war sehr erleichtert, als ich sie ein ums andere Mal herzlich lachen hörte. Insgesamt war unser Spiel geprägt von einer ganzen Reihe kleinerer Fehler, aber kein größerer Bock. Manche hatten ihren Text vergessen, manche ihren Einsatz verpasst (ich! Ich hab in dem Moment zu viel nachgedacht und bin aufs Stichwort nicht angerauscht gekommen…). Aber insgesamt lagen wir nicht wirklich viel neben dem Stück und konnten die vorhandenen Aussetzer auch gut überspielen.

Fertig waren wir dann um etwa halb acht. Ich hab mir das Aufräumen gespart und bin direkt nach Hause gerast, hab mein Schwimmzeug gepackt, dann zum Thomas, dann wieder nach Höchstadt zum Training ins Hallenbad. Wohlgemerkt: Noch geschminkt, das Make-Up bin ich erst in der Dusche losgeworden. Dann noch ein nicht anspruchsloses Training (ich hab mir irgendeinen Muskel in der rechten Schulter verrissen, vielleicht ist’s morgen schon wieder weg) und – zack! – schon ist’s neun Uhr abends.

Rechnen wir mal zusammen: Früh um 8 angefangen, abends um 9 aufgehört. Macht einen 13-Stunden-Tag permanent unterwegs. Nicht eingerechnet natürlich, dass ich schon vor acht in der Schule war und um 21 Uhr noch heimfahren musste…

Kategorien: GK Dramatisches Gestalten · GK Wirtschaft/Recht · LK Deutsch · Max berichtet vom Tage
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