Sonntag, draußen scheint die Sonne, ich werd mich nachher noch etwas in den Garten setzen (entweder mit einem Buch oder eben dem Laptop auf den Knien).
Wenn nur morgen nicht wieder Schule wäre…
Sonntag, draußen scheint die Sonne, ich werd mich nachher noch etwas in den Garten setzen (entweder mit einem Buch oder eben dem Laptop auf den Knien).
Wenn nur morgen nicht wieder Schule wäre…
Kategorien: Max berichtet vom Tage
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Als ich heute vom Wasserwacht-Training heimkam, wurde ich gleich wieder weggeschickt. Mein Vater hatte daheim angerufen, er hatte es beim Baumausschneiden tatsächlich geschafft, Sägemehl ins Auge zu kriegen (eine Windböe war schuld), das hatte sich verklumpt (Tränenflüssigkeit und so) und war dann hinters Auge gerutscht. Also erst den werten Herrn Papa aufsammeln und nach Erlangen geheizt, in die Augenklinik.
Auf der Fahrt erzählte er mir, dass es inzwischen nicht mehr so schlimm sei, das Sägemehl sei wieder ans Tageslicht gekommen – aber er wisse eben nicht, ob es das Auge beschädigt hatte und eventuell wären da noch Keime und so weiter.
In der Augenklinik haben wir dann die Notfallbehandlung für Augen und auch ziemlich rasch gefunden. Die Ärztin war zwar nett, aber schickte uns vorher in die Notaufnahme, damit mein Dad auch offiziell im Krankenhaus ist. Also noch mal zurück, Notaufnahme suchen… Welcher Depp kommt eigentlich auf die Idee und versteckt diese in der letzten Ecke des letzten Gebäudeflügels (direkt hinter so wunderbaren Stationen wie der Nuklearmedizin…) und schildert das dann nicht einmal aus?! Wir hatten sogar schon an der Wegbeschreibung der Ärztin zu zweifeln begonnen, weil wir mitten in der Nuklearmedizin standen, die uns warnte, bloß keine der vielen Türen zu öffnen…
Aber letztendlich haben wir das auch noch gefunden. Jetzt mussten nur noch 10€ Notfallbehandlungsgebühr (die Praxisgebühr fürs Krankenhaus) bezahlt werden, aber natürlich nicht in der Notaufnahme, sondern an der Pforte. Also nochmal raus, ab zur Pforte. Der eine Pförtner machte gerade Pause und verspeiste genüsslich seinen Joghurt, der andere war anscheinend mit dem Job in der Augenklinik gerade richtig. Wir hatten ihm schon die beiden Quittungen, die er unterschreiben musste, und das Geld hingelegt. Er meinte, er bräuchte jetzt die Quittungen. Mein Dad schob sie ihm gemeinsam mit dem Zehner zu. Er tastete (ja, er tastete!) danach und schnappte sich die beiden Zettel. Jetzt war erst einmal Brillenwechseln angesagt – und zwar von der starken auf die ultra-starke Brille. Die Gläser waren ungelogen einen Zentimeter dick! Und trotzdem suchte er immer noch unendlich lange nach der Stelle auf der Quittung, wo er unterschreiben musste. Er gab die Quittung zurück und sagte, das würde zehn Euro kosten und ob wir es den passend hätten. Zur Erinnerung: Der Zehner lag immer noch auf dem Tresen, genau an der Stelle, wo sich vorher die beiden Quittungen befunden hatten. Demonstrativ steckten wir den Zehner noch weiter durch den Glasschlitz in sein Zimmerchen, er fummelte an der Öffnung entlang und hatte den Schein endlich in der Hand.
Unglaublich, so eine Maulwurfs-Blindheit habe ich noch nicht erlebt… Aber zum Glück ist der Kerl ja wenigstens an der Augenklinik gelandet, das passt ja thematisch einigermaßen…
Nachdem wir jetzt endlich alles hatten (ich hab auf die Uhr geschaut, wir haben für den ganzen Papierkram und die Rennerei hin und her 20min gebraucht – erst dann gab es unseren Notfall auch tatsächlich und die Behandlung konnte beginnen!), konnten wir wieder ab zur Ärztin. Dort war inzwischen allerdings jemand in Behandlung, eine offensichtlich blinde Frau (oder fast blind, wir hatten sie zuvor schon einmal im Haus gesehen, sie hielt ihre Augen mit einer dunklen Sonnenbrille bedeckt und ließ sich von ihrem Mann führen) und wir setzten uns. Das heißt, mein Daddy setzte sich und ich machte mich vom Acker, um mir etwas zu essen zu besorgen. Ich ging Richtung Martin-Luther-Platz (die Uni-Klinik, zu der die Augenklinik gehört, liegt Richtung Burgberg) und kaufte mir an einer Döner-Bude einen ebensolchen. Irgendwas mit Amy-… hieß der Imbiss. Total leckeres Fleisch, angenehm würzig, ein fast perfekter Döner – wenn man nur den Fladen etwas getoastet hätte.
Als ich schließlich zurückkam, wartete mein Vater immer noch. Er hatte eine Frau vorgelassen, deren Fall anscheinend drastischer und dringender war, ihm selbst ging es inzwischen ganz gut, aber er wollte eben sichergehen. Kurz nachdem ich zurück war, kam er dran (die Frau bedankte sich noch einmal überschwenglich, dass er sie vorgelassen hatte). Die Behandlung bestand vor allem aus Reden, es wurde lediglich analysiert, ob der Augendruck okay war und ob sich noch Teile im oder hinter dem Auge befanden. Ansonsten verschrieb die Ärztin eine Salbe und ein Gel, das gegen eventuelle Pilzsporen wirken und die ganze Umgebung um das Auge möglichst keimfrei halten sollte.
Da wir keine Krankenkassenkarte dabei hatten, muss die mein Vater heute oder morgen nachreichen, außerdem muss er sich natürlich noch die Medikamente besorgen. Die nächste Apotheke, die geöffnet hat, liegt in Hessdorf, also etwa 20min Autofahrt entfernt…
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Die ZEIT hat schon vor längerem eine Bildergalerie veröffentlicht, in der Menschen und ihre Schreibtische gezeigt werden. Finde ich total interessant, diese schlichten Aufnahmen mit so viel Aussage…
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Ich bin ein großer Freund von Taschen aller Art – wohl meine feminine Seite -, eigentlich von Stoffoberflächen aller Art. Mein iPod besitzt eine Cord-Hülle, die ihn noch einmal aufwertet; und seit heute ist auch mein Notebook schick eingekleidet.

Taschen für Notebooks sind normalerweise nicht gerade billig, so ab 30€ geht es normalerweise los. Und so richtig hat mir keines der Modelle gefallen, das man im Internet so finden kann. Was macht man also, wenn man eine Handarbeitslehrerin als Mama hat? Genau, man lässt sich in Heimarbeit ein Unikat anfertigen. Und das sieht man da oben.
Eigentlich hatte ich am Anfang eher eine schlichte Cord-Tasche, passend zum iPod, im Sinn. Aber wir hatten keinen Cord zuhause (bzw. wir hatten grünen und blauen Cord zuhause, der absolut seltsam aussieht) und mussten mit Schrecken feststellen, dass eigentlich alle Stoffgeschäfte in Erlangen inzwischen aufgegeben hatten. Also war wühlen im hauseigenen Fundus angesagt. In der engeren Auswahl waren ein weißer Leinenstoff, auf den dunkelblaue und beige Rechtecke aufgedruckt waren. Hört sich seltsam an, sieht aber ganz gut aus. Der „Sieger“ war aber letztendlich das hellblaue Modell (das Foto verfälscht die Farben), eigentlich ein Bezugsstoff für Möbel, also durchaus robust. Wie gesagt, hellblau mit klassischem Muster, leicht golden (wie schon erwähnt: das Foto ist nicht farbtreu). Und eben ein absolutes Unikat!
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Ich war heute mit dem Rest der Familie noch einmal in Erlangen. Fast nur in den Arcaden, fast nur Klamotten kaufen (2 Pullover sind’s bei mir geworden und einmal langes Überlegen über eine sehr extravagante Boxer-Short in mintgrün mit grauen Surfern – hab’s dann aber doch gelassen) und darüber lachen, wie ein Nordsee-Mitarbeiter beim Zubereiten unseres Brötchens so schlau war, erst den Fisch hineinzulegen, bevor er merkte, dass darunter ja noch Salat gehört und er zwanghaft versuchte, diesen irgendwie unter den Fisch zu stopfen…
Ansonsten der übliche Andrang in den Arcaden zur Ferienzeit.
Hab ich eigentlich schon einmal erwähnt, wie saudoof manche Ampeln in der Erlangener Innenstadt geschaltet sind?
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