Der Blog hier wird ja inzwischen fast täglich aktualisiert und um neue Einträge ergänzt, aber die wirklich privaten Sachen kommen hier nicht hinein. Ich hab eigentlich diese Idee des täglichen Schreibens schon immer reizvoll gefunden, aber eben nicht diesen typischen “Liebes Tagebuch”-Krams. Eine kleine Finger-Übung, eine kleine Geistes-Übung, eine kleine Formulierung, ein kurzes Konzentrieren.
Eigentlich hatte ich vor, mir für 2008 ein Daily-Journal-Moleskine anzuschaffen (also so ähnlich wie ein Kalender, jeden Tag Platz für Notizen), aber dann erschienen mir fast 20 Euro doch ein bisschen viel für letztendlich leere Seiten, die man selbst mit Inhalten füllt.
Zu Weihnachten hatte sich dann aber meine Mom entschlossen, mir so ein Teil zu schenken (also kein Moleskine, sondern so was Ähnliches) - ein kleiner Kalender für 2008 mit ein wenig Platz für Anmerkungen. Klein, robust, handlich und eigentlich perfekt zu gebrauchen.
Seit Silvester schreibe ich also täglich auf, was sich so tut. Ich habe mir überlegt, jeden Tag einen “Song of the Day” zu benennen und eben niederzuschreiben, was tagsüber für mich wichtig war. Ein Tag, verdichtet auf fünf Zeilen. Ich liebe diese Idee! (Bis jetzt hatte ich tatsächlich die Disziplin, täglich zu schreiben. Allerdings neige ich noch zu Längen, fülle die Zeilen immer bis ans Äußerste und ringe um jeden Millimeter. Ich hoffe, demnächst die Gedanken noch weiter konzentrieren zu können, um zu noch knapperen, noch präziseren Texten komme. Und ich bin gespannt, wann ich die ersten Tage auslassen werde…)
RSS-Feed abonnieren! Jetzt! Hier! Gleich!
0 responses so far ↓
There are no comments yet...Kick things off by filling out the form below.
Kommentar schreiben