Heute war einer dieser zumindest bei mir gefürchteten langen Samstage: zuerst Wasserwacht-Training, danach Dramatisches Gestalten in der Schule. Das heißt: früh aufstehen wie für einen Schultag und nachmittag heimkommen wie nach einem langen Schultag. Man kann sich an seinem Wochenende durchaus was Schöneres vorstellen… (Also jetzt nichts gegen Wasserwacht und Theater, ich mach beides gerne; aber es geht eben sehr viel Zeit dafür drauf…)
Heute früh beim Training war’s sehr entspannt, ich hatte eine ziemlich kleine Gruppe mit 6 Leuten (kein Vergleich zu letzter Woche, wo es 10 mehr waren). Dementsprechend viel konnte ich dann auch mit den Kids machen: Nach dem Einschwimmen ausgiebig tauchen, dann Armzug-Übungen mit dem Poolboy zwischen den Beinen (hatte anfangs Bedenken, dass das nicht so klappen könnte; was sich aber als falsch herausstellte: bis auf Daniela kamen eigentlich alle damit perfekt zurecht). Danach ein Abstecher ins große Becken, wieder zurück für Beinschlag-Übungen und ein Abschluss-Spiel gemeinsam mit der großen Gruppe. War ein völlig entspanntes Training, das richtig Spaß gemacht hat. Komplett ruhig geht es dabei aber trotzdem nicht zu, was auch nur logisch und natürlich ist. Oder anders gesagt: Ich habe am Ende trotzdem meine Stimme bemerkt, die war doch etwas angeschlagen.
Direkt weiter zum Dramatischen Gestalten in die Schule. Heute stand vor allem der erste Akt im Fokus. Wir haben ja die schöne Situation, meistens drei Schauspieler auf Reserve zu haben. Wir wollten heute den ersten Akt nach Möglichkeit möglichst frei spielen, was auch zumindest bei mir und meinem wenigen Text ganz gut geklappt hat. Wir brauchen endlich einmal einen vernünftigen Hund und endgültige Kostüme, die wir gemeinsam durchsprechen sollten. Und irgendwie ist mir heute mal wieder aufgefallen, dass ich die ganzen Männernamen im Stück nicht auseinanderhalten kann. Argh! Den zweiten Akt haben wir dann mit Textheft geprobt, was ganz okay lief, aber auf den ersten Anlauf etwas konfus war (vor allem die Verfolgungs-Szene auf der engen Bühne). Auf den zweiten Versuch lief das aber flüssiger und natürlicher…
Jetzt ist erst einmal Text-lernen angesagt. Mal schauen, wie gut oder schlecht ich das behalte; wenn ich mich konzentriere, hat das zuletzt eigentlich immer einigermaßen geklappt.
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