Heute morgen war Training. Wir haben nicht viel gemacht, schließlich sind ja Ferien. Einige wenige Bahnen, damit die Kinder nicht einrosten (obwohl, so wie die durchs Wasser springen, gibt es da keine Gefahr), danach haben wir die Kinder spielen lassen. Nach einiger Zeit sind Gissi, Nadine und ich dann doch noch ins Wasser und haben mit den Kindern gespielt (schon nach kurzer Zeit war die Einigung auf den Ball klar). Hat auch besser geklappt als letzte Woche, was aber vor allem am leereren Becken liegen dürfte. Ein kleiner Aufreger war noch, dass die kleine Jasmin einen ihrer Perlenohrstecker im Wasser verloren hatte. Also alle Mann raus aus dem Wasser und mit Taucherbrillen gesucht. Simon hat ihn dann schließlich irgendwo in der Mitte des Beckens am Boden gefunden und die ziemlich aufgelöste Jasmin war wieder besser gelaunt.
Nächste Woche gibt’s endlich wieder normales Training, ich muss mir noch ausdenken, was ich mit den Kindern machen. Vielleicht ein Ausflug ins große Becken, da wollte Tim ja letzte Woche schon hin… Wenn’s nicht zu viele Leute sind, könnte das klappen. Ansonsten werd ich den Markus endgültig weiterschicken, nächste Woche kommt der in die größere Gruppe. Alternative zum großen Becken wäre natürlich mal wieder Brustbeinschlag-Training. Da merkt man langsam, dass der Trainingsschwerpunkt Wirkung zeigt, inzwischen können das eigentlich alle ordentlich. Eine Idee wär’s natürlich, mit den Poolboys den Brustarmzug gezielt zu üben – obwohl: Neues Gerät, damit wird garantiert viel herumgespielt und die Kinder werden ein bisschen brauchen, bis sie raus haben, wie man die Beine halten muss, damit alles gut geht. Wenn ich’s mir so recht überlege: Das mit den Poolboys könnte eigentlich schon klappen, wahrscheinlich werd ich sie nehmen…
Ach ja, ganz vergessen: Auf dem Weg zum Training und zurück hab ich meinen Führerschein zum ersten Mal wirklich ausgenutzt. Vorher saß immer jemand daneben, aber heute konnte ich meinen Opa davon abhalten, sich in letzter Sekunde doch noch mit dazu zu setzen. Also erste Fahrt alleine im so-gut-wie-eigenen Auto. Fühlt sich eigentlich ganz gut an, da kann man sich auf jeden Fall daran gewöhnen
Nach dem Mittagessen den Kuchen für den Sozi/Geschichte-LK gebacken. Natürlich mit meiner Mama an der Seite… Die hatte es auch noch geschafft, ihr Rezept zu verlegen und so durfte ich mir das Rezept von meiner Tante nochmal holen – zum dritten Mal in einer Woche, denn meine Mom hatte es schon mal verlegt… Ich hab mich dieses Mal wirklich durchgesetzt und eigentlich alles selbst gemacht (man muss dazusagen: meine Mama ist Hauswirtschaftslehrerin und langt mir gerne mal rein mit den Worten: „Neeeeein, das macht man anders, gib mal her, ich zeig’s dir…“ Und schon hat sie die Schüssel oder wasauchimmer in der Hand und gibt es nicht mehr her). Ich vermute mal, das Ergebnis kann sich eigentlich sehen lassen – servieren werd ich ihn am Montag auf jeden Fall
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