Max macht Abitur

Selbsteinschätzungstests

29. Dezember 2007 · Kommentar schreiben

Ich hab in den Weihnachtsferien in ein paar ruhigen Minuten mal angefangen, den ZEIT Studienführer zu lesen. (Dankenswerterweise über die Schule für den halben Preis bestellbar; er lag bei mir ca. 2 Monate ungelesen rum, weil ich einfach hinten und vorne keine Zeit dafür hatte) Dort gibt es – wie wahrscheinlich in 400 anderen Lektüren zu beliebigen Themen – den Tipp, doch einmal einen Selbsteinschätzungstest zu machen.

“Selbsteinschätzung”, hab ich mir gedacht, “Selbsteinschätzung ist immer gut.” Die Zeit emfpiehlt online ein paar Test, davon kosten aber ziemlich viele Geld (bis zu 98€, schönen Dank auch…). Was macht also der arme Schüler? Er nimmt die kostenlosen, genauer gesagt: die zwei kostenlosen. Der eine ist von UNICUM (auf den ersten Blick ein Studentenportal), der zweite von der Allianz-Versicherung; bei beiden muss man sich registrieren.

Nachdem also die Datenkrake so ziemlich alles außer meine Schuhgröße erfahren hat, lege ich los, zunächst bei UNICUM. Laut Stiftung Warentest ist das der beste Test zur Selbsteinschätzung – naja, mal schaun…

Zunächst puzzelt man sich durch typische Intelligenz-Test-Fragen, die nach einer gewissen Zeit ganz schön aufs Hirn schlagen. Danach wird die Zustimmung zu bestimmten Thesen abgefragt, die sich vor allem mit Stress und Zeitdruck befassen. Anschließend wird es kreativ, man soll sich in 3×90sec Namen und Ähnliches einfallen lassen. Zum Ausspannen danach wieder Fragen in Richtung Teamfähigkeit, Gesprächsverhalten und persönlichen Interessen. Zum Abschluss sollen Situationen beurteilt werden – und dann ist es auch schon vorbei, eine Auswertung wird für die kommenden Tage in Aussicht gestellt.

Direkt im Anschluss habe ich mich an den Test der Allianz herangewagt, hier gibt es schon im Vorfeld die Ankündigung, dass der Test an der Uni Bochum ausgewertet wird und deswegen ein paar Tage Wartezeit normal sind. Der Test der Allianz ist eine Mischung aus sehr allgemeinen und sehr Berufs-spezifischen Fragen, allerdings ohne den Logik-Test von UNICUM, also nur Multiple-Choice. Allerdings gibt es immer wieder mal “Ich mag X mehr als Y”-Fragen. Nach etwa einer halben Stunde ist dieser Test vorbei, dann interessiert sich die Allianz auf einmal sehr für die persönlichen Daten: Ohne eine angegebene Adresse kriegt man keine Adresse. Na gut, sollen sie haben, sämtliche Werbebroschüren werden wohl sowieso in Ablage P (wie Papierkorb) wandern…

So, soeben habe ich das Ergebnis von UNICUM erhalten. Auf läppischen vierzehn Seiten wird mir ausgebreitet, wie’s um mich steht… Ich bin dann mal lesen.

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